Alles, was Sie über die Unterschiede zwischen iPhone 7 und 7 Plus vor dem Kauf wissen müssen

Das iPhone 7 und das iPhone 7 Plus teilen sich denselben Apple A10 Fusion Prozessor, dasselbe Betriebssystem (begrenzt auf iOS 15) und ein nahezu identisches Design. Was sie trennt, sind drei Hardware-Komponenten: die Bildschirmgröße, das Kameramodul und die Menge an Arbeitsspeicher. Diese Unterschiede, die auf dem Papier im Jahr 2016 gering erscheinen, wirken sich unterschiedlich auf das Nutzungserlebnis aus, wenn man einen refurbished Kauf mehrere Jahre nach ihrer Markteinführung in Betracht zieht.

RAM und Multitasking: das Gigabyte, das den Alltag verändert

Das iPhone 7 verfügt über 2 GB RAM, während das 7 Plus 3 GB hat. Zum Zeitpunkt der Markteinführung fiel der Unterschied nicht auf. Unter iOS 15, dem letzten unterstützten System für beide Modelle, verändert dieses zusätzliche Gigabyte jedoch konkret den Nutzungskomfort.

Beim Standardmodell führt das Öffnen eines Browsers mit mehreren Tabs und das Wechseln zu einer Messaging-App regelmäßig zum Neuladen der Seiten im Hintergrund. Das 7 Plus kann mehr Apps im Speicher halten, was diese Unterbrechungen reduziert.

Um die Unterschiede zwischen iPhone 7 und 7 Plus in Bezug auf die Hardware zu vertiefen, bleibt der RAM das am meisten unterschätzte Kriterium, obwohl er direkt die wahrgenommene Flüssigkeit im Alltag beeinflusst.

Dieser Punkt verdient eine Nuancierung: Weder das eine noch das andere wird aktuelle, ressourcenintensive Apps mühelos ausführen. Die Frage ist vielmehr, ob das Gerät für Web-Browsing, soziale Netzwerke und Messaging nutzbar bleibt. Das 7 Plus erfüllt diese Rolle besser dank seiner 3 GB RAM.

Mann vergleicht zwei Modelle des iPhone 7 und 7 Plus in einem modernen Elektronikgeschäft

Doppelsensor des iPhone 7 Plus: optischer Zoom und Porträtmodus

Das Kameramodul ist der sichtbarste Unterschied zwischen den beiden Modellen. Das iPhone 7 hat einen einzelnen 12-Megapixel-Rückensensor. Das 7 Plus verfügt über einen doppelten 12-Megapixel-Sensor: ein Weitwinkel- und ein Teleobjektiv.

Diese Konfiguration ermöglicht den Zugriff auf zwei Funktionen, die im Standardmodell fehlen:

  • Ein 2x optischer Zoom, der es ermöglicht, das Motiv ohne Qualitätsverlust näher heranzuholen, während das iPhone 7 nur auf digitalen Zoom (mit Bildverschlechterung) zurückgreift.
  • Der Porträtmodus, der einen Hintergrundunschärfe simuliert, indem er die Tiefendaten der beiden Objektive nutzt. Die Wiedergabe bleibt für Porträts bei gutem Licht akzeptabel.
  • Ein DxOMark Mobile Score von 88 für das 7 Plus, im Vergleich zu 85 für das 7, was einen messbaren, aber nicht spektakulären Vorteil unter variierenden Bedingungen widerspiegelt.

Bei schwachem Licht zeigen beide Geräte ihre Grenzen im Vergleich zu den nachfolgenden Generationen. Der Doppelsensor des 7 Plus kompensiert nicht das Fehlen eines Nachtmodus, der viel später in die Apple-Reihe eingeführt wurde.

Bildschirmgröße und Akkulaufzeit: ein physischer Kompromiss

Das iPhone 7 hat einen 4,7 Zoll Bildschirm mit einer Auflösung von 750 x 1334 Pixeln, was einer Dichte von 326 ppi entspricht. Das 7 Plus hat 5,5 Zoll bei 1080 x 1920 Pixeln, mit einer Dichte von 401 ppi. Beide Displays verwenden dieselbe IPS LCD-Technologie mit erweitertem P3-Farbspektrum.

Der Unterschied in der Pixeldichte kommt dem 7 Plus deutlich zugute beim Lesen von Texten und beim Ansehen von Videos. Beim Standardmodell können feine Schriftzeichen etwas weniger scharf erscheinen, insbesondere wenn man an neuere Bildschirme gewöhnt ist.

Das größere Format des 7 Plus beherbergt einen Akku mit größerer Kapazität. In der Praxis zeigen mehrere Tests eine nahezu doppelte Akkulaufzeit zugunsten des 7 Plus. Diese überlegene Ausdauer erklärt sich durch das physische Volumen im Gehäuse, nicht durch eine andere Softwareoptimierung.

Gewicht und Abmessungen

Das 7 Plus wiegt 188 Gramm im Vergleich zu 138 Gramm für das 7. Der Unterschied von 50 Gramm ist in der Tasche und in der Hand spürbar. Die Breite reicht von 67,1 mm auf 77,9 mm, was die einhändige Nutzung für die meisten Benutzer beim Plus-Modell erschwert.

Nahaufnahme der Rückseiten des iPhone 7 und 7 Plus, die nebeneinander gehalten werden und den Unterschied in Größe und Kamera zeigen

Refurbished Preise im Jahr 2026: eine gesunkene Differenz

Bei der Markteinführung war das 7 Plus deutlich teurer als das 7. Auf dem Markt für refurbished Geräte hat sich dieser Unterschied jedoch erheblich verringert. Laut Daten, die von Plattformen wie Swappa, Back Market und Alibaba gesammelt wurden, liegt der Preis für ein entsperrtes iPhone 7 mit 32 GB in gutem Zustand zwischen 40 und 60 Dollar, während das entsprechende 7 Plus zwischen 59 und 97 Dollar kostet.

Der durchschnittliche Preisunterschied rechtfertigt nicht mehr, auf das Plus-Modell aus budgetären Gründen zu verzichten. Die eigentliche Frage betrifft das physische Format: Ein größeres und schwereres Telefon zu akzeptieren oder die Kompaktheit zu bevorzugen.

Entfernung des Klinkensteckers: ein gemeinsamer Punkt, den man nicht vergessen sollte

Beide Modelle haben die Entfernung des 3,5 mm Klinkensteckers bei Apple eingeläutet. Ein Lightning-zu-Klinke-Adapter war im Originalpaket enthalten, fehlt jedoch oft in refurbished Paketen. Die Überprüfung seiner Anwesenheit oder die Planung von Bluetooth-Kopfhörern gehört zu den Reflexen, die man vor dem Kauf haben sollte.

Welches iPhone je nach geplanter Nutzung wählen

Die Wahl zwischen diesen beiden Modellen lässt sich auf drei konkrete Abwägungen reduzieren:

  • Für Fotografie mit einem Minimum an Vielseitigkeit (Zoom, Porträts) ist das 7 Plus dank seines Doppelsensors überlegen.
  • Für eine Nutzung, die sich auf Messaging und das Web mit einem kompakten Format konzentriert, bleibt das Standard-7 funktional, aber seine 2 GB RAM begrenzen das Multitasking.
  • Für die Akkulaufzeit bietet das 7 Plus eine deutlich überlegene Ausdauer, was umso wichtiger ist, da refurbished Akkus einen Teil ihrer ursprünglichen Kapazität verloren haben.

Beide Geräte teilen sich dasselbe softwareseitige Limit: iOS 15 ist die letzte unterstützte Version, was das Fehlen zukünftiger Sicherheitsupdates und die schrittweise Inkompatibilität mit bestimmten Anwendungen bedeutet. Diese Obergrenze betrifft beide Modelle gleichermaßen und ist der entscheidende Faktor für die Langlebigkeit des Geräts.

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